Gemüseanbau im Garten

Frisches Gemüse direkt vom Garten auf den Tisch. Gesünder geht es nicht und Sie können sich glücklich schätzen Ihrer Familie etwas Gutes zu tun.


Gemüsepflanzen sind eine kostengünstige Alternative zu Samen und ersparen Ihnen ein Vielfaches an vorbereitender Arbeit. Beachtet man einige wichtige grundlegende Tipps steht einer ertragreichen Ernte nichts im Weg. Und wer nur einen Balkon oder eine Terrasse sein Eigen nennt, braucht auf frisches Gemüse nicht zu verzichten. Viele Gemüsepflanzen lassen sich auch in Töpfen und Kübeln kultivieren. Mediterrane Sorten, wie zum Beispiel Chili oder Tomaten fühlen sich an warmen Orten besonders wohl und belohnen Sie mit einer ausgiebigen Ernte.
Mit der Vorbereitung des Bodens können Sie bereits im Vorjahr im Herbst beginnen. Nach der Ernte können Sie beim Umgraben bereits Kompost mit einarbeiten. Ein bewährter Grundlagendünger ist zum Beispiel auch einjährig abgelagerter Pferdemist. Damit geben Sie dem Boden jene Stoffe zurück die die Pflanzen der Erde während der Wachstumsphase entzogen haben. Mischkulturen laugen den Boden übrigens nicht so stark aus, als langjährig gepflegte Monokulturen. Planen Sie den Besatz Ihres Gartens mit bedacht. Pflanzen Sie am besten die Gemüsepflanzen je nach Wachstumsdauer. Das heißt Salat oder Radieschen in einen gemeinsamen Bereich, mittelfristig reif werdende Gemüse  und langsam wachsende, wie Zucchini  oder Bohnen ebenfalls in einen gemeinsamen Bereich. Dazwischen können Sie immer wieder schnell wachsende Gemüsepflanzen oder Kräuter wie Basilikum und Dill nachsetzen.
Ein Frühbeet ermöglicht es Ihnen die ersten Gemüsepflanzen bereits sehr früh im Jahr zu setzen. Die schützende Glashülle verstärkt die Einwirkung des Sonnenlichts und schützt die zarten Pflanzen vor eventuell kalten Nächten. Bereits Ende März können Sie die ersten Gemüsepflanzen in das Freibeet setzen. Salat oder Kohlrabi ist robust und verzeiht auch kältere Nächte. Am einfachsten ist das Setzen der Pflanzen wenn Sie jeweils an den Enden jeder Pflanzreihe eine Schnur spannen und sich danach ausrichten. Das erleichtert Ihnen später die Arbeit beim Ausjäten etc. Der ausreichende Abstand ist ausschlaggebend für den Ertrag. Zu eng gesetzte Pflanzen können sich nicht entwickeln und bleiben klein. Ende Mai ist es dann Zeit für die restlichen Gemüsepflanzen. Wählen Sie mit Bedacht jene aus, die Sie auch am liebsten essen. Sie können sich auch für Gemüse entscheiden, das im Handel nicht so häufig zu finden ist. Am leichtesten ist das Pflanzen mit einem Pflanzholz und einer Schaufel. Sorgfältig die Erde um die Pflanze angedrückt und intensiv gegossen kann sich Ihr Gemüse bestens entwickeln und sorgt für eine reichhaltige Ernte.

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